{"id":61,"date":"2013-05-02T21:40:17","date_gmt":"2013-05-02T19:40:17","guid":{"rendered":"http:\/\/kindergarten-mellrichstadt.de\/?page_id=61"},"modified":"2018-02-19T13:05:02","modified_gmt":"2018-02-19T11:05:02","slug":"zielsetzung","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/kindergarten-mellrichstadt.de\/?page_id=61","title":{"rendered":"Zielsetzung"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;\">Die Kinder sollen sich in unserem Hause wohl, geborgen und wertvoll f\u00fchlen. Das hat f\u00fcr uns oberste Priorit\u00e4t.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Jedes Kind ist uns willkommen und soll erkennen, dass es <i>seinen <\/i>Platz bei uns hat. Alle Mitarbeiter unseres Hauses (egal ob Praktikantin, Integrationskraft oder Stammpersonal) sollen von den Kindern als Wegbegleiter wahrgenommen werden, an die sich das Kind jederzeit mit seinen Belangen, Sorgen und Problemen wenden kann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Es ist uns wichtig, dass das Kind nicht eines von vielen Kindern ist, sondern in seiner eigenen Pers\u00f6nlichkeit mit seiner Eigenart und mit seinem pers\u00f6nlichen Entwicklungsstand wahrgenommen wird. An diesem Entwicklungsstand setzen wir an und helfen dem Kind, seine n\u00e4chsten Schritte zu gehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Kindergartenzeit soll eine Zeit sein, die mit Ritualen, Festen und Erlebnissen das Leben des einzelnen Kindes bereichert und pr\u00e4gt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">\u00a0Der Kindergarten ist das ideale Lernfeld f\u00fcr die soziale Kompetenz. Wir m\u00f6chten, dass die Kinder respektvoll und tolerant miteinander umgehen. Die Kinder sollen bei uns lernen, die eigenen Belange zu erkennen und zu vertreten, aber auch die W\u00fcnsche und Meinungen von Anderen gelten zu lassen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Spiel miteinander und die gemeinsamen Erlebnisse helfen dabei, Beziehungen und Freundschaften aufzubauen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Teilen, abwarten k\u00f6nnen, bitten, danken und das Gr\u00fc\u00dfen sind Selbstverst\u00e4ndlichkeiten, die wir den Kindern somit auch vermitteln m\u00f6chten.So selbstverst\u00e4ndlich, wie jedes einzelne Kind in seiner \u201eArt\u201c bei uns willkommen ist, sollen auch die Kinder miteinander umgehen. Wir sind eine Gemeinschaft und helfen einander, wo wir k\u00f6nnen. Konflikte kommen dennoch vor. Wir m\u00f6chten den Kindern dabei helfen, solche Konflikte fair und gewaltlos zu l\u00f6sen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wir sehen uns als Br\u00fccke aus der Familie heraus in den n\u00e4chsten Lebensabschnitt. Somit wollen wir alles daran setzen, den Kindern bei ihrer eigenen \u201eIch-Entwicklung\u201c zu helfen. Sie sollen sp\u00fcren, dass wir ihnen etwas zutrauen. Durch die \u00dcbernahme von Verantwortungsbereichen und die M\u00f6glichkeit, Erfahrungen machen zu k\u00f6nnen, erlangen die Kinder mehr Selbstbewusstsein. Deshalb halten wir es f\u00fcr wichtig, die Kinder nicht miteinander zu vergleichen, sondern die pers\u00f6nlichen Erfolge und Lernschritte zu unterstreichen und in den Vordergrund zu stellen. Wir wollen ihnen helfen, \u00c4ngste zu \u00fcberwinden und Neues auszuprobieren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die ideale Vorbereitung auf das Leben sehen wir darin, das Kind stark (resilient) zu machen. Hierzu geh\u00f6rt nat\u00fcrlich auch, dem Kind bewusst zu machen, dass es auch Misserfolge und Niederlagen im Leben gibt. Daraus entwickelt sich die F\u00e4higkeit, mit Problemen und Sorgen umzugehen und diese zu bew\u00e4ltigen. Wir denken deshalb, dass es wichtig ist, das Kind in Problemsituationen zu begleiten und mit ihm zusammen L\u00f6sungswege zu suchen und auszuprobieren, bei Misserfolgen einen anderen Weg einzuschlagen und nicht aufzugeben. Das Kind soll Verantwortung f\u00fcr sich selbst \u00fcbernehmen k\u00f6nnen und gegebenenfalls in der Lage sein, sich Hilfe zu holen. Es soll seine eigenen Gef\u00fchle verstehen und einordnen k\u00f6nnen und diese angemessen ausdr\u00fccken.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der Kindergarten ist ein Lernfeld in vielerlei Bereichen. Lernen soll jedoch bei uns nicht mit Erfolgsdruck und Leistungsdruck einhergehen. Wir m\u00f6chten den Kindern Lernfelder bieten, die sie mit ihrer eigenen Art und Methodik nutzen und bearbeiten k\u00f6nnen. Die Kinder m\u00fcssen Fehler machen d\u00fcrfen, um daraus zu lernen. Nur so wagen sie sich immer wieder\u00a0 an neue Lernfelder heran und entwickeln Freude am Lernen und an dem Erlangen von Wissen. \u00a0Wir halten es f\u00fcr sinnvoll und n\u00f6tig, den Kindern erst einmal die Grundlagen des Lernens nahe zu bringen. \u201eWie lernt man eigentlich?\u201c \u201eWie gelange ich an Information und Wissen?\u201c \u201eWelcher Lerntyp bin ich?\u201c Wenn die Kinder ihre eigenen Lernstrategien entwickeln k\u00f6nnen, stellt sich die Freude am Lernen ein.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wir halten es nur bedingt f\u00fcr hilfreich, Lerninhalte in schulischen Programmen oder in k\u00fcnstlich erzeugten Angeboten zu vermitteln. Effektiver empfinden wir die Arbeit in Projekten. Anders als bei vorgefertigten Problemstellungen entstehen bei einem Projekt die Fragen und Probleme im Kind selbst und es ist motiviert, dieses Problem zu l\u00f6sen, weil es ein wirkliches Interesse daran hat. So lernen die Kinder voneinander und suchen gemeinsam nach L\u00f6sungswegen und Herangehensweisen. Jedes Kind kann sich mit seiner eigenen Art und mit seinen Talenten und St\u00e4rken einbringen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Um das Kind so intensiv und individuell wie m\u00f6glich durch diesen Lebensabschnitt zu begleiten, ist ein enges und gutes Verh\u00e4ltnis zum Elternhaus von N\u00f6ten. Wenn Eltern und Erzieher ihre Beobachtungen austauschen k\u00f6nnen, kann das Kind intensiver in der Weiterentwicklung unterst\u00fctzt werden. Wenn Eltern Sorgen und N\u00f6te in der Erziehung ihres Kindes haben oder Fragen auftauchen, m\u00f6chten wir gemeinsam mit ihnen nach Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten suchen oder auch beratend zur Seite stehen. Gemeinsam mit den Eltern bilden wir das Gel\u00e4nder, an dem das Kind seine Schritte gehen kann, um in seiner eigenen Entwicklung weiter zu kommen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Sprachentwicklung ist im Kindergartenalter ein gro\u00dfer Bestandteil. Die Kinder sollen lernen, sich ausdr\u00fccken zu k\u00f6nnen. Wir m\u00f6chten die Kinder zum Sprechen motivieren und sie \u00a0bei der Begriffs- und Lautbildung unterst\u00fctzen. Durch die Gruppengemeinschaft lernen die Kinder aber auch die Anwendung der Sprache in den unterschiedlichsten Bereichen und werden mit den Gespr\u00e4chsregeln vertraut.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ein ebenfalls wichtiger Baustein unserer Arbeit ist die Entwicklung und Erweiterung der kognitiven F\u00e4higkeiten und der Fertigkeiten, die das Kind zur Bew\u00e4ltigung von Schule und Leben ben\u00f6tigt. Lernfelder f\u00fcr ein mathematisches Grundverst\u00e4ndnis, Mengenerfassung, Farben und Formen, Fingerfertigkeiten und vieles mehr sind im gesamten Tagesablauf immer wieder eingebaut und begegnen so den Kindern im Alltagsgeschehen. Jedoch auch Hygiene und Sauberkeitserziehung, Bewegung und Entspannung, die Musik und die Sprachen haben ihren Platz.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wir sind eine katholische Einrichtung. Das schl\u00e4gt sich auch in unserer Arbeit nieder. Wir feiern kirchliche Feste des Jahreskreises, beten und singen religi\u00f6se Lieder und lassen die Kinder ihre Erfahrungen mit dem Glauben machen. Die christlichen Werte und Normen sind uns wichtig, ebenso wie die Achtung und Bewahrung der Sch\u00f6pfung. Aus unseren Zielen heraus ergeben sich aber auch eine Toleranz und ein Interesse gegen\u00fcber anderen Religionen, die in unser Zusammenleben einbezogen werden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die \u00dcberg\u00e4nge vom Elternhaus in unsere Einrichtung und vom Kindergarten in die Schule halten wir f\u00fcr eine wichtige und sensible Zeit. Wenn der Anfang gut gemeistert wurde, kann das Kind selbstbewusst und lebensfroh neue Terrains erkunden und erobern. Deshalb halten wir eine gute Begleitung dieser \u00dcbergangszeiten f\u00fcr unumg\u00e4nglich.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Es liegt uns am Herzen, die Kinder bestm\u00f6glich in ihrer Entwicklung zu begleiten. Aufgrund der Struktur und Organisation eines Kindergartens sto\u00dfen wir jedoch hin und wieder an Grenzen. In diesen F\u00e4llen beraten wir die Eltern und arbeiten intensiv mit anderen Einrichtungen, \u00a0wie z. B. Fr\u00fchf\u00f6rderstelle der Caritas, Einzelintegrationskr\u00e4ften, Ergotherapeuten und Logop\u00e4den zusammen, um gemeinsam Schritt f\u00fcr Schritt dem Kind weiterzuhelfen. Hier sehen wir es als wichtig an, sich \u00fcber die Entwicklungsschritte und den aktuellen F\u00f6rderstand mit den behandelten Therapeuten auszutauschen, um gemeinsam auf das gleiche Ziel hinzuarbeiten. Nur so k\u00f6nnen F\u00f6rderma\u00dfnahmen effektiv sein und dem Kind helfen.<\/span><\/p>\n<p>Hier k\u00f6nnen Sie sich unsere gesamte Konzeption herunterladen:\u00a0<a href=\"http:\/\/kindergarten-mellrichstadt.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/Konzeption-neu.pdf\">Konzeption<\/a><i><\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kinder sollen sich in unserem Hause wohl, geborgen und wertvoll f\u00fchlen. Das hat f\u00fcr uns oberste Priorit\u00e4t. Jedes Kind ist uns willkommen und soll erkennen, dass es seinen Platz bei uns hat. 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